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Der feministische Ansatz
Aus feministischer Sicht ist die sexuelle Gewalt Ausdruck der Machtausübung von Männern gegenüber Frauen und Mädchen. Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen wird sowohl als Ausdruck patriarchal herrschender Gesellschaftsverhältnisse gesehen und dient der Sicherung und Aufrechterhaltung männlicher Vormachtstellung.
Den Männern geht es in erster Linie um die Befriedigung ihrer männlichen Dominanz- und Herrschaftsansprüche, also um die Ausübung von Gewalt und Macht, sie handeln nicht aus einem sexuellen Notstand heraus.
Zur Ausübung der sexuellen Handlungen dienen dem Mann schwache, ihm unterlegene Personen, die er zu seinen Opfern macht. Eine vorhandene patriarchale Gesellschaftsstruktur wird für Sexualdelikte verantwortlich gemacht. Dort, wo Machtunterschiede am größten sind, kann Gewalt am leichtesten ausgeübt werden; dementsprechend sind Mädchen für Männer die bevorzugten Opfer, da hier ein doppeltes Machtverhältnis zugrunde liegt: Zum einen sind die Mädchen durch Alter und Generation in der machtloseren Position, zum andereb unterliegen sie dem Machtgefälle zwischen Mann und Frau.
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