Präventionsprojekt „Achtung Grenze!“

Ein Projekt für Kinder und Jugendliche zur Förderung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz zur Prävention von (sexueller) Gewalt

Team und Leitung Ute Meindel, Dipl. Sozialpädagogin (FH), 1. Projektleitung; Bernd Moser, Dipl. Sozialpädagoge (FH), 2. Projektleitung; Pamela Schneider, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Projektkoordination
Zielgruppe Mädchen und Jungen in Schulen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Gruppen / Klassengröße Bis ca. 28 Kinder/Jugendliche
Altersgruppe 6-16 Jahre
Ort Nürnberg und Umgebung
Bundesland Bayern
Schulform alle
Jahrgang 1.-9. Klasse
Zeitrahmen gesamt Ca. 17 Stunden

Zeitrahmen gesamt

17 Stunden

  • Projektvorstellung (1 Stunde)
  • Vorgespräch mit der Klassenlehrkraft (1 Stunde)
  • Workshops (7,5 Stunden)
  • Sprechstunde (1 Stunde)
  • Elternabend (2,5 Stunden)
  • Lehrerfortbildung (3 Stunden)
  • Nachgespräch mit de Klassenlehrkraft (1 Stunde)
  •  

    Zeitrahmen Vorbereitungsphase

  • Projektvorstellung vor dem gesamten Lehrerkollegium oder auch im kleineren Rahmen, kostenlos und unverbindlich (ca. 1 Stunde)
  • Vorgespräch mit der Klassenlehrkraft der Projektklasse
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    Zeitrahmen Durchführungsphase

  • Workshops mit den Kindern und Jugendlichen (5 Module à 1,5 Stunden)
  • Sprechstunde für die Kinder und Jugendlichen anschließend an den Workshop
  • Elternabend (2,5 Stunden)
  • Lehrerfortbildung (3 Stunden)
  •  

    Zeitrahmen Auswertungsphase / Nachbereitung

  • Nachgespräch mit der Klassenlehrkraft der Projektklasse
  • Leihgabe eines Medienkoffers für die Nacharbeit im Unterricht zu verschiedenen Themen
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    Kosten

    Auf Anfrage

     

    Finanzierung (Tipps!)

  • Beitrag der Eltern
  • Förderverein
  • Elternbeirat
  • Firmenkontakte
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    Übergeordnetes Ziel

  • Verhinderung von (sexueller) Gewalt an Kindern und Jugendlichen (Primärprävention)
  • Aufdeckung von (sexueller) Gewalt (Sekundärprävention)
  • Öffentlichkeitsarbeit und Aufheben der Tabuisierung von sexueller Gewalt
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    Teilziele

  • Kennen lernen ihrer Rechte und Information über sexuelle Gewalt
  • Wissen über Sicherheit im Internet
  • Wahrnehmen und Akzeptieren der Grenzen anderer Menschen (Täterprävention)
  • Aufdeckung von (sexueller) Gewalt (Sekundärprävention)
  • Bewusstmachen und Hinterfragen geschlechtsspezifischer Rollenerwartungen
  • Kennen von Hilfseinrichtungen vor Ort
  • Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz
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    Inhalt / Präventionsschwerpunkte

    Modul 1 „Grenzen wahrnehmen“

  • Eigene Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse reflektiert wahrnehmen und äußern lernen / Gefühle und Bedürfnisse anderer richtig wahrnehmen
  • Aufklärung über unterschiedliche Formen von Gewalt (psychisch,körperlich, sexualisiert)
  • Körperwahrnehmung / Körpergrenzen
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    Modul 2 „Grenzen setzen und akzeptieren“

  • Grenzen setzen und akzeptieren können
  • Kennen lernen von Handlungsmöglichkeiten für alltägliche Grenzverletzungen
  • Gewaltfreie Lösungswege, Selbstbehauptung und eindeutige Kommunikation
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    Modul 3 „Freundschaft, Beziehung, Liebe und Sexualität“

  • Altersgerechte Vermittlung für positives Erleben von Freundschaft, Beziehung,Liebe und Sexualität (ab 12 Jahren)
  • Kritische Reflexion der traditionellen Geschlechterrollen, Verhaltensweisen und eigener Identität
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    Modul 4 „Sicherheit mit neuen Medien“

  • Aufklärung über Gefahren im Internet
  • Vermittlung von Sicherheitsregeln und Schutzmöglichkeiten im Netz und Chaträumen
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    Modul 5 „Aufklärung über sexuelle Gewalt - Schutz und Hilfe“

  • Angstfreie Aufklärung über sexuelle Gewalt
  • Vermittlung von Rechten und präventivem Schutz
  • Hilfe holen, Hilfs- und Beratungsangebote vor Ort
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    Methoden - Überblick

  • Interaktive Theaterpädagogik
  • Spielpädagogik
  • Rollenspiele
  • Gespräch
  • Kleingruppenarbeit
  • Kinder- und Jugendsprechstunde
  • Teilweise geschlechtsspezifisches Arbeiten
  • Männliche und weibliche Projektleitung
  • Möglichkeit der Nachbearbeitung im Unterricht
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    Sonstiges

  • Motivation durch externe Fachkräfte und Methodenvielfalt
  • Einbindung der Eltern und Lehrkräfte – Denn nur durch eine Zusammenarbeit ist eine wirksame Präventionsarbeit möglich
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    Kontakt

    Ansprechpartnerin:

    Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Nürnberg e.V.
    Pamela Schneider

     

    Dammstr. 4

     

    90443 Nürnberg

    Projekttelefon:

    0911-92 91 90 08

    Fax:

    E-Mail:

    achtung.grenze@kinderschutzbund-nuernberg.de

    Web:

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