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Qualität
Qualitative, gute präventive Arbeit in Schule und Jugendhilfe erfordert - vor Beginn der Durchführung - eine Fortbildung und Selbsterfahrung der LehrerInnen.
Ferner sollte die präventive Arbeit aus drei aufeinander aufbauenden Bestandteilen bestehen:
- Schulung/Information der verantwortlichen PädagogInnen
- Information der Eltern
- Pädagogische Arbeit mit Mädchen und Jungen (vgl. Kavemann u.a. in: Kavemann & Bundesverein 1997, S.14)
LehrerInnen müssen demnach Informationen über die neusten Forschungsergebnisse zur sexuellen Gewalt gegen Kinder und über Interventionsmöglichkeiten erhalten, da Prävention aufdeckende Wirkung haben kann. Eine Zusammenarbeit bzw. eine Kontaktaufnahme mit Institutionen oder sozialen Diensten ist sehr sinnvoll.
Schule, auf sich allein gestellt, ist mit dem Problem des sexuellen Missbrauchs häufig überfordert. Deshalb sollte der Präventionsbeitrag von Schule grundsätzlich immer in Zusammenarbeit mit außerschulischen Facheinrichtungen erfolgen.
"[...] LehrerInnen haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, sich vor Beginn der Präventionsreihe bei unterschiedlichen Institutionen umzusehen und sich durch Vorabgespräche eine Art Netzwerk von geeigneten AnsprechpartnerInnen zur eigenen Sicherheit zu schaffen." (Koch/Kruck in: Ulonska/Koch 1997, S.152)
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