ab 13
Kostenpflichtig
Ein Termin
Heterogene Lerngruppe

Präventionsprogramm „EinTritt ins Glück“

Präventionsprogramm gegen sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen. Das Theaterstück zeigt die Geschichte von vier Jugendlichen, die sich sexuell anziehen. Sie zeigt Unsicherheiten, sexuellen Wünschen, romantische Gefühlen, Versagensängste und die Eskalation in Gewalt.

Team und Leitung theaterpädagogische werkstatt gGmbH, 4 Schauspieler
Zielgruppe Für Menschen ab der 7. Klasse
Schulform alle Schulformen
Publikum 4 Klassen, bis zu 100 Zuschauer
Ort bundesweit
Ablauf Theateraufführung 75 Minuten, anschließend Workshop 1,5 Stunden
Raum 1 Theaterraum mit einer Bühnenfläche von 5 x 5 m sowie eine Lichtanlage. Den Ton machen wir selbst!
Kosten 1.280,- € zzgl. 0,30 € / km Fahrtkosten, Dauert die Anreise länger als 90 Min., fallen Übernachtungskosten und Spesen an. (Unterbringung in 4 Einzelzimmern; 13,20 € Spesen pro Darsteller) Ab 3 Std. Anfahrt wird die Aufführung 80,- € teurer. Ab 4 Std. Anfahrt 160,- €, ab 5 Std. 240,- etc.)

Übergeordnetes Ziel

Prävention sexueller Gewalt. Ein selbstbewusstes Gefühl für die eigenen Bedürfnisse, Ängste und Sehnsüchte ist der beste Schutz vor sexuellen Übergriffen. Mit "EinTritt ins Glück" ermutigen wir die Jugendlichen Nein! zu sagen, sobald sie sich körperlich unwohl fühlen. Und wir bestärken sie, Ja! zu sagen, wenn sie etwas mögen und schön finden. Nur wer klar kommuniziert und genau hinhört, kann die eigenen Grenzen erkennen und verteidigen - und die Grenzen anderer respektieren.

Inhalt / Präventionsschwerpunkte

In der Geschichte erleben die Zuschauer, wie sich vier Jugendliche begegnen. Paul, Ole, Alex und Sarran ziehen sich gegenseitig an - sie provozieren, stacheln an, reden übereinander, verlieben sich. Die schnellen jugendsprachlichen Dialoge und Monologe geben einen direkten Einblick in ihre Gefühlswelt. Dabei wird klar: Bei den Vieren dreht sich alles nur um das Eine. Aber was ist das eigentlich? Liebe? Sex? Anerkennung in der Clique? Freundschaft? Zärtlichkeit? Die Angst zu versagen? Was suchen die Vier? Und: Wollen sie wirklich das gleiche?

Die Geschichte zeigt, wie kompliziert und widersprüchlich die eigenen Gefühle und Wünsche sein können, und wie schwer es ist, sie dem anderen zu offenbaren oder gar vermeintliche Schwächen offen zu legen. Diese Erfahrungen sind für alle schwierig. Egal ob für Mädchen oder Junge. Und dann ist da noch die Peergroup, von deren Vorurteilen und Meinungen sich der/die einzelne gegebenenfalls lösen muss, um selbstbewusst und frei von "falschen" (Vor)-Bildern und Vorstellungen über Sexualität auf den anderen zugehen zu können. Emotional offen sein für andere ist besonders problematisch, denn das macht verletzbar. Auch dieses Thema behandelt das Theaterstück. Es geht oft schnell, und schon fühlt man sich isoliert und gefangen in seinen (Sprach-)Bildern und Wünschen zur Sexualität. "EinTritt ins Glück" beschreibt ein Zusammenwirken von Versagensängsten und Selbstzweifeln, das in einer extrem sexualisierten Sprache und körperlicher Gewalt gipfeln kann. Zwei Mädchen, zwei Jungen, Disco-Bekanntschaften, Chat-Bekanntschaften bilden eine Gruppe, die glaubt sich zu kennen. Die Vier stehen als Beispiel für viele andere, fordern uns auf nachzudenken, nachzufragen, zu reflektieren, zu handeln.

Ablauf des Projektes / der Unterrichtsreihe

Theateraufführung 75 Minuten, anschließend Workshop 1,5 Stunden

Methoden / didaktische Schwerpunkte / pädagogischer Ansatz

Realitätsnaher Inhalt des Theaterstücks, schnelle jugendsprachliche Texte, Identifikationsmöglichkeit mit den Figuren, anschließender Workshop zur Nachbereitung des Gesehenen. Sonstiges Das Theaterprogramm und der Workshop wurden im Rahmen des Projektes GRENZGEBIETE, das gemeinsam mit der Landesstelle Jugendschutz durchgeführt wird, erfolgreich evaluiert.

Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück

Die TPW Osanabrück bietet theaterpädagische Präventionsprojekte für Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen und im außerschulischen Bereich an.

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Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards