ab 13
Kostenfrei
Ein Termin

Prävention sexualisierter Gewalt an Mädchen

Team und Leitung Allerleirauh e.V., Hamburg
Zielgruppe Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe und deren Lehrkräfte
Gruppen / Klassengröße Mädchen einer Klasse, Altersgruppe: ab 13 Jahre
Ort Hamburg
Bundesland Hamburg
Schulform alle
Zeitrahmen gesamt ca. 4 Monate
Zeitrahmen Vorbereitungsphase Die Fortbildung für die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer soll vor dem Projektangebot stattfinden.
Zeitrahmen Durchführungsphase Projektangebot in der Schule mit anschl. Beratungsstellenbesuch; Dauer ca. 5 Std.
Zeitrahmen Auswertungsphase Auswertungsgespräch mit den beteiligten Lehrkräften 1 Std.
Finanzierung Aufgrund der Förderung durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration können die Präventionsangebote kostengünstig angeboten werden

 

Übergeordnetes Ziel

Mit dem Präventionsprojekt soll ein Beitrag geleistet werden, sexualisierte Übergriffe unter den SchülerInnen und sexuellen Missbrauch durch Erwachsene zu reduzieren.

Das Thema "Sexualisierte Gewalt im Alltag von Jugendlichen" soll regelmäßig (genau wie andere Gewaltthemen) im Unterricht behandelt werden. Es wird angestrebt, die Schulen dafür zu gewinnen, das Präventionsprojekt fest im Schulprogramm zu installieren um die Nachhaltigkeit dieses Angebots zu gewährleisten.

Teilziel

Über Fortbildung und fachliche Begleitung während des Projekts sollen LehrerInnen für das Thema sexualisierte Gewalt sensibilisiert sowie deren Wissens- und Interventionskompetenz erweitert werden.

Die SchülerInnen sollen durch Information und spielerische Übungen das eigene Selbstbewusstsein aufbauen, ihre Wahrnehmung von Gefühlen und Bedürfnissen schulen, sensibilisiert werden für die eigenen Grenzen und die Grenzen anderer, sowie Handlungskompetenz in Konfliktsituationen erwerben. 

Ablauf des Projektes (Inhalt/Präventionsschwerpunkte) der Unterrichtsreihe

Informationsveranstaltung für das LehrerInnenkollegium und für die am Projekt beteiligten LehrerInnen in der Schule:

  • Mitarbeiterinnen von Allerleirauh e.V. stellen das Projekt vor und geben eine kurze Einführung in die Themen sexualisierte Gewalt und sexueller Missbrauch.
  • Ein Fortbildung à 4 Stunden für die beteiligten LehrerInnen (bei Allerleirauh e.V.): Inhalte: Basisinformationen zum Thema sexualisierte Gewalt, erste Schritte bei einem Verdacht auf sexuellen Missbrauch, Umgang mit unerwünschter sexualisierter Anmache in der Schule, Präventionsmöglichkeiten im Unterricht, Gestaltung einer Projektwoche, Vorstellung von Literatur und pädagogischen Materialien.

Durchführung eines Projekttages an der Schule (ca. 3 Stunden):

  • Rollenspiele zu angenehmen und unangenehmen Anmachsituationen
  • Selbstbehauptungsübungen für Mädchen, Verbesserung der Wahrnehmung für eigene Ängste und Stärken

Anschließender Beratungsstellenbesuch für die Mädchen bei Allerleirauh (ca. 2 Stunden):

  • Kennenlernen der Beratungsstelle
  • Möglichkeit des Austausches über eigene Erlebnisse, Auseinandersetzung über sexualisierte Übergriffe in der Schule
  • Erarbeitung von Möglichkeiten, sich vor sexualisierten Übergriffen zu schützen.

Ein Auswertungstermin für die beteiligten LehrerInnen in der Schule:

  • Erfahrungen mit dem Präventionsprojekt, Rückmeldungen über geeignete Präventionsmaterialien für den Unterricht, Weiterentwicklung des Konzepts und der gemeinsamen Präventionsarbeit für die Zukunft.

Sonstiges

Das Präventionsprojekt kann auch in Teilen gebucht werden, wenn die Veranstaltungen z.B. in eine von der Schule initiierte Projektwoche integriert werden. Es besteht die Möglichkeit einen Koffer mit Präventionsmaterialien für die Dauer des Projekts auszuleihen.

Empfehlenswert ist es, parallel ein ähnlich ausgerichtetes Projekt für Jungen vorzuhalten. Wir können Sie über mögliche Anbieter informieren, sowie Materialien zur Vorbereitung solcher Einheiten zur Verfügung stellen. 

Allerleirauh e.V

Die Beratungsstelle Allerleirauh bietet in Hamburg Hilfe und Unterstützung bei sexuellem Missbrauch an Mädchen und Jungen.

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Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards