7-12
Kostenpflichtig
Mehrere Termine
Heterogene Lerngruppe

Mut tut gut

Möglich als Klassenprojekt oder als Präventionsprojekt für die ganze Schule - ein Präventionsprojekt für Grundschulen und Fördereinrichtungen.

Sonja Blattmann und Karin Derks vermitteln mit viel Musik und Theater Inhalte zu den präventiven Themenbausteinen: Gefühle, Grenzen, Geheimnisse, Hilfe holen, Körperwissen und Sexualität.

Team und Leitung MuT-Zentrum Musik und Theater für kleine und große Menschen, Sonja Blattmann (Autorin, Liedermacherin, Sexualpädagogin) und Karin Derks (Musikerin, Theaterpädagogin, Regisseurin) und Frieda Friedlich (kann ein lautes "Nein" bellen, wenn sie nicht gestreichelt werden will).
Zielgruppe Mädchen und Jungen; Fachkräfte sowie Mütter und Väter
Altersgruppe 7-12 Jahre
Gruppen/Klassengröße Max. 1 Klasse/ bei Auftaktveranstaltungen max. 60 Kinder
Schulklasse 2.-4. Klasse
Bundesland bundesweit
Zeitrahmen mehrere Tage/Wochen
Finanzierung Je nach Umfang des Klassen- bzw. Schulprojektes. Die Projekte können individuell an die Bedürfnisse der jeweiligen Schule angepasst werden.

Zeitrahmen/Umfang/Dauer Vorbereitungsphase:

individuelle Planungsphase mit den Veranstaltern per Telefon und / oder Mail

Zeitrahmen/Umfang/Dauer Durchführungsphase:

Präventionsprojekt für eine Klasse: 

  • Klassenelternabend: 2 Stunden (zu Beginn der Projektwoche)
  • Arbeit mit der Klasse: insgesamt 4 Einheiten à 90 Minuten zu den Themen: Gefühle / Grenzen / Geheimnisse / Hilfe holen / Körperwissen und Sexualität

Präventionsprojekt für die ganze Schule: 

  • Gesamtelternabend: 2 Stunden
  • Auftaktveranstaltungen für jeweils zwei Klassen zu den Programmen "Ich bin doch keine Zuckermaus" (1. + 2. Klassen) "In mir wohnt eine Sonne" (3. + 4. Klassen)
  • Intensiveinheiten zu den Themenbausteinen (pro Klasse 90 Minuten)
  • Dreistündige Fortbildung für das Kollegium
  • Präsentation zum Abschluss (90 Minuten) Ggf. Zeitrahmen/Umfang/Dauer Auswertungsphase: Auswertung: Kollegium, Kinder, Eltern (1,5 Stunden) Eltern + Kinder werden per Fragebögen um ihr Feedback gebeten

Finanzierung/Kosten:

Kostenbeispiele: z.B. Klassenprojekt:

1 Elternabend und 4 Einheiten = ca. 1450,00 €

z.B. Schulprojekt mit insgesamt 8 Klassen:

4 Auftaktveranstaltungen, 1 Elternabend, 1 Teamfortbildung, 8 Intensiveinheiten, 1 Abschlusspräsentation = ca. 3650,00 €

Hinzu kommen Reisekosten und Übernachtungen.

Übergeordnetes Ziel:

praxisorientierte Präventionsarbeit im pädagogischen Alltag verankern. Zu mehr Kinderschutz beitragen

Teilziel/e: 

  • Ein eigenes Frühwarnsystem in Risikosituationen entwickeln
  • "Auf die eigenen Alarmglocken hören"
  • Intuition und innere Stimme stärken
  • Achtsamkeit und Empathie entwickeln
  • Eigene Grenzen und die der anderen wahrnehmen und ernst nehmen
  • Mutig sein und bei Grenzüberschreitungen und Gewalt Hilfe holen
  • Mutig sein und über Probleme und Sorgen sprechen lernen
  • Mitbestimmen und Ideen entwickeln wie der eigene Lebensraum Schule gewaltfreier gestaltet werden kann

Inhalte / Präventionsschwerpunkte: 

  • Schutzbotschaften vermitteln anhand der Lieder, Rollenspiele und des Kinderschutz-Raps
  • Mit dem Bild der "Sonne in uns" einen Zugang zu den eigenen Gefühlen und der eigenen Ausstrahlung finden
  • Selbstbewusst "Nein" sagen lernen
  • Gute Geheimnisse von schlechten unterscheiden lernen
  • Erkennen wo Gewalt beginnt
  • Fähigkeiten der Resilienz fördern
  • Selbstwirksamkeit und Freundschaft als wichtige soziale Stärke
  • Hilfe holen, über Probleme "Sorgensteine" sprechen
  • Altersgerecht über Sexualität und den eigenen Körper Bescheid wissen und eine Sprache dafür finden
  • Partizipation: Verantwortung und Mitgestaltung von geschützten Lebensräumen
  • Regeln für ein respektvolles und freundliches Miteinander gemeinsam entwickeln

Ablauf des Projektes / Unterrichtsreihe:

Klassenprojekt:

Klassenelternabend zu Beginn der Projektwoche; Arbeit mit der Klasse zu den Themen: 

  • Ich und meine Gefühle,
  • Ich und meine Grenzen, 
  • Geheimnisse und Hilfe holen,
  • Körperwissen und Sexualität

Präventionsprojekt für die ganze Schule: 

  • Start mit einem Elternabend.
  • Am darauf folgenden Tag finden Auftaktveranstaltungen für jeweils zwei Klassen zu den Programmen "Ich bin doch keine Zuckermaus" und "In mir wohnt eine Sonne" statt.
  • Pro Klasse findet eine Intensiveinheit zu den Themenbausteinen Gefühle, Grenzen, Geheimnisse, Hilfe holen, Körperwissen und Sexualität statt. Während des Projektes vertiefen die Lehrkräfte die einzelnen Themen fächerübergreifend mit den Schülerinnen und Schülern. (z.B. Sport: Bewegungsbaustelle / Mut und Grenzen, Musikunterricht: Gefühle -Klangbilder, Kunst: Skulpturen etc., Deutsch: passende Kinderliteratur)
  • Dreistündige Fortbildung für das Kollegium
  • Präsentation zum Abschluss (kreative Arbeiten zu den Themen, Lieder und kleine Rollenspiele)
  • Auswertung: Kollegium, Kinder, Eltern

Methoden / didaktische Schwerpunkte / pädagogischer Ansatz:

  • Lieder und Rollenspiele zielen auf Lebensfreude und eigene Stärken.
  • Wichtige Ressourcen wie Selbstwirksamkeit, Empathie und Achtsamkeit sowie die Fähigkeit sich Hilfe zu holen werden gestärkt.  

Methoden:

kreative Methodenvielfalt, Rollenspiele, gemeinsames Singen, gemeinsame Rituale, Arbeitsmaterialien von Sonja Blattmann

Reflexion:

Stimmen zum Projekt: Mut tut gut - Projekt in der Lindenschule in Grenzach-Wyhlen Juni 2011

"....Spielend, singend, lachend, bewegend, bewegt, ernst und fröhlich hat die Klasse 3 der Lindenschule die "Goldenen Schutzbotschaften" im "Mut tut gut - Projekt", einem Projekt zur Prävention vor sexueller Gewalt, kennen gelernt.

Vom Kopf zu den Gefühlen, genauem Hin spüren, zum Kribbeln oder zu schweren Steinen im Bauch, zu innerer Stärke, Grenzüberschreitungen, dem eigenen Körper - Themen, die den Kindern dem Alter entsprechend nahe gebracht wurden.

Wie leicht und spielerisch in diesem Projekt Selbstbewusstsein und Achtsamkeit gefördert werden, kann man einfach nicht beschreiben, sondern muss man erlebt bzw. erfahren haben. So kann und soll Schule sein."

Sonstiges:

Sonja Blattmann und Karin Decks: "Werden Sie eine Mut-tut-gut Schule! Eine Projektwoche zum Thema persönlichkeitsstärkende Prävention lohnt sich immer und gibt Schulen ein ganz eigenes Profil in Sachen Kinderschutz und Schulkultur!"

MuT-Zentrum Sonja Blattmann, Karin Derks GbR

MuT-Zentrum Musik und Theater für kleine und große Menschen.

Zur Website

Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards