4-10 Jahre
Kostenpflichtig
Ein Termin
Heterogene Lerngruppe

"Ich bin doch keine Zuckermaus"

Ein Elternabend und eine Kinderveranstaltung vermitteln spielerisch und entwicklungsgerecht Methoden, um Mädchen und Jungen in ihrem Alltag gegen sexuelle Übergriffe zu stärken. Die Lieder sind eingängig und laden zum Mitmachen ein.

Das Projekt wird für Grundschulen und Fördereinrichtungen sowie nach Absprache auch für den Elementarbereich angeboten.

Eine Veranstaltung zum gleichnamigen Buch "ich bin doch keine Zuckermaus" (Neinsagelieder und Geschichten) von Sonja Blattmann und Gesine Hansen, erhältlich beim Verlag mebes & noack / Köln

Team und Leitung MuT-Zentrum Musik und Theater für kleine und große Menschen, Sonja Blattmann (Autorin, Liedermacherin, Sexualpädagogin) und Karin Derks (Musikerin, Theaterpädagogin, Regisseurin) und Frieda Friedlich (kann ein lautes "Nein" bellen, wenn sie nicht gestreichelt werden möchte).
Zielgruppe Mädchen und Jungen; Fachkräfte sowie Mütter und Väter
Altersgruppe 4-10 Jahre
Gruppen/Klassengröße Max. 60 Kinder
Aufführungsort Geschützter großer Raum wie Aula oder Musikzimmer, keine Turnhallen, keine Durchgangsräume
Schulklasse 1.-3. Klasse
Bundesland bundesweit
Zeitrahmen Ein Elternabend und eine Kinderveranstaltung
Finanzierung 400,-€ pro Veranstaltung; Elternabend und Kinderveranstaltung: 800,-€; Hinzu kommen Reise,- u. ggf. Übernachtungskosten; Auf Wunsch kann eine Teamfortbildung mit gebucht werden (3 Stunden/450,-€)

Zeitrahmen/Umfang/Dauer Vorbereitungsphase:

individuelle Planungsphase mit den Veranstaltern per Telefon und / oder Mail

Zeitrahmen/Umfang/Dauer Durchführungsphase:

Elternabend: 2 Stunden, Kinderveranstaltung ca. 45- 60 Minuten

Finanzierung/Kosten:

400,00 € pro Veranstaltung; Elternabend und Kinderveranstaltung: 800,00 €; Hinzu kommen Reise- und gegebenenfalls Übernachtungskosten. Auf Wunsch kann eine Teamfortbildung mit gebucht werden (3 Stunden / 450,00 €)

Übergeordnetes Ziel:

praxisorientierte Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt im pädagogischen Alltag und im Familienalltag verankern.

Teilziel/e: 

  • Eltern und Lehrkräfte für das Thema sensibilisieren
  • Methoden der Präventionsarbeit vermitteln
  • Eine präventive Erziehungshaltung entwickeln
  • Handlungssicherheit gewinnen Inhalte

 Präventionsschwerpunkte: 

  • Arbeiten zu den bewährten Schutzbotschaften:
  • Gefühle, Grenzen, Geheimnisse, Hilfe holen, Körperwissen und Sexualität
  • Schutzbotschaften anhand der Lieder und des Kinderschutzraps vermitteln
  • Gemeinsam in der Gruppe Selbstbewusstsein erleben
  • Identifizierung mit der Geschichte und modellhaftes Lernen fördern
  • Fähigkeiten der Resilienz fördern 

Ablauf des Projektes / der Unterrichtsreihe:

Der Elternabend

Vor den Kinderveranstaltungen findet ein Elternabend statt. Die Eltern erweitern ihr Wissen zum Thema sexualisierte Gewalt und erhalten alltagstaugliche Methoden, um ihre Töchter und Söhne durch ihre Erziehungshaltung zu stärken. Sonja Blattmann und Karin Derks präsentieren das Buch "Ich bin doch keine Zuckermaus" von Sonja Blattmann (Autorin, Liedermacherin, Sexualpädagogin), erschienen bei Mebes & Noack als musikalisch szenische Lesung. Dabei arbeiten sie mit einem Overhead-Projektor.

Die Lieder werden von Karin Derks (Musikerin und Theaterpädagogin) auf dem Akkordeon und der Cajon begleitet. Im Anschluss daran können die Eltern Fragen stellen. Es besteht Zeit für Austausch.

Die Kinderveranstaltung

Die Kinder (max. 60 Kinder) erleben zusammen mit uns eine lebendige und ansprechende Geschichte rund um Paula, ihren Freund Max und die kunterbunte kugelrunde Träumefrau. Paula lernt "Nein" zu sagen und sich Hilfe zu holen, wenn ihr Onkel Ede zu nahe kommt. Die Kinder lernen einen Kinderschutz-Rap, der alle wichtigen Schutzbotschaften rhythmisch im Gehirn verankert. Sie singen selbstbewusste und eingängige Lieder. Zu dem Buch gibt es Arbeitsmaterialien, die nach den Veranstaltungen die Präventionsarbeit im Unterricht weiter intensivieren.

Methoden / didaktische Schwerpunkte / pädagogischer Ansatz:

Lieder und Geschichten zielen auf Lebensfreude und eigene Stärken. Wichtige Ressourcen wie Selbstwirksamkeit, Empathie und Achtsamkeit sowie die Fähigkeit sich Hilfe zu holen werden gestärkt.

Methoden: Traumreisen, Rollenspiele, Geschichten erleben, gemeinsam Singen

Reflexion:

  • Die Feedbacks vieler Lehrkräfte sind immer wieder : I
  • Ich hätte nie gedacht, dass ich ein so schwieriges Thema mit so viel Leichtigkeit und Tiefe vermitteln kann.
  • Dass Prävention so viel Freude macht.
  • Ich fühle mich jetzt viel sicherer im Umgang mit dem Thema, auch in der Elternarbeit.
  • Wir nehmen als Schule die Präventionsveranstaltungen zum Anlass, um in eine entsprechende Schutzkonzeptarbeit einzusteigen.

Sonstiges:

Sonja Blattmann und Karin Derks: "Egal welches Programm Sie wählen, immer werden die Kinderveranstaltungen in Kombination mit einem entsprechenden Abend für Eltern und pädagogische Fachkräfte angeboten. Ganz einfach der Nachhaltigkeit wegen. Denn wenn wir mit unserem Mutmobil weiterfahren, bleiben Sie vor Ort und widmen sich der wichtigsten Arbeit, dem alltäglichen Miteinander. Nur im gemeinsamen Alltag werden Schutzmechanismen entwickelt und wird Prävention und Kinderschutz wirksam."

Teams die sich im Bereich Gewaltprävention und /oder Sexualpädagogik weiterbilden wollen oder fachliche Begleitung bei der Konzeptionsentwicklung wünschen, finden spezielle Angebote auf der entsprechenden Homepage www.mut-zentrum.de im Fortbildungsbereich. 

MuT-Zentrum

Musik und Theater für kleine und große Menschen

Zur Website

Buchtipp

Das Buch mit CD "Ich bin doch keine Zuckermaus" von Sonja Blattmann und Gesine Hansen erhalten Sie beim Verlag mebes & noack / Köln.

Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards