8 - 10
Kostenpflichtig
Ein Termin

"Gemeinsam • Mädchen und Jungen stärken" (Jahrgangsstufe 3 und 4)

Dieses Präventionsprojekt ist für Mädchen und Jungen der 3. und 4. Klasse (Alter 8 - 10 Jahre) konzipiert und legt Wert auf die Beteiligung der zuständigen LehrerInnen sowie der Eltern.
Selbststärkung der Kinder, Aufklärung über sexuellen Missbrauch und Einübung präventiver Handlungsoptionen bilden dabei die Hauptziele des Projektes.

 

Team und Leitung Deutscher Kinderschutzbund Münster e.V.: Präventionsfachkräfte der Beratungsstelle (s.u.) plus ergänzende Honorarkräfte
Zielgruppe Mädchen und Jungen; Fachkräfte sowie Mütter und Väter
Gruppen / Klassengröße klassenweise; i.d.R. mit dem ganzen Jahrgang
Altersgruppe SchülerInnen: 8 - 10 Jahre
Ort Münster
Bundesland Nordrhein-Westfalen
Schulform Grundschule
Jahrgang 3 und 4
Zeitrahmen gesamt - pro Klasse 4 x 2 Ustd.<br />- 1 vorbereitender Elternabend pro Jahrgang<br />- 1 kollegiumsinterne Informationsveranstaltung<br />- Sprechstunde für Eltern/Kinder

Notwendige Voraussetzungen

Präventionsangebote sind erst wirksam, wenn auch die Erwachsenen im Umfeld der Kinder informiert und aufmerksam sind. Die Verantwortung für den Schutz der Kinder wird sonst ausschließlich den Kindern selbst überlassen.
Für eine Projektdurchführung ist daher die vorbereitende Arbeit mit den Erwachsenen (Lehrkräfte und Eltern) unerlässlich!

Zeitrahmen Vorbereitungsphase

  • Planungstermin mit OrganisatorInnen
  • persönl. oder telefon. Kontakt mit den KlassenlehrerInnen

Zeitrahmen Durchführungsphase

  • 4 x 2 UStd. pro Klasse
  • 3 Ustd. vorbereitender Elternabend
  • 3 Ustd. kollegiumsinterne Informationsveranstaltung
  • Zwischenauswertung in der anschl. Schul-Pause mit KlassenlehreInnen
  • Elternsprechstunde/Kindersprechstunde (nach Bedarf)

Zeitrahmen Auswertungsphase/Nachbereitung

  • Auswertungsgespräch mit den OrganisatorInnen
  • Auswertungsgespräch mit den KlassenlehrerInnen

Finanzierung

  • 5,- € pro Kind
  • 50,- € pro Elternabend
  • 50,- € kollegiumsinterne Fortbildungsveranstaltung

Übergeordnete Ziele

  • Verbesserung des Schutzes von Kindern vor sexuellem Missbrauch
  • Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens von Kindern, Eltern und LehrerInnen

Teilziele

  • Mädchen und Jungen, Eltern und LehrerInnen stärken
  • Wissen über sexuellen Missbrauch vermitteln
  • Handlungsstrategien zum Schutz einüben
  • Hilfsmöglichkeiten kennen lernen

Inhalt / Präventionsschwerpunkte

  1. Ich habe Stärken und Begabungen. Ich kann mich auf meine Gefühle verlassen.
  2. Meine Grenzen sollen respektiert werden. Ich habe ein Recht auf die Unverletzlichkeit meines Körpers. Ich weiß, was sexueller Missbrauch ist. Ich darf "Nein" sagen.
  3. Ich weiß, wie ich mich in schwierigen oder gefährlichen Situationen verhalten kann. Ich darf Hilfe holen und darüber sprechen. Ich kenne Personen, Adressen und Telefonnummern, bei denen ich Unterstützung bekomme.

Ablauf des Projektes / der Unterrichtsreihe

  • Arbeit mit mindestens 1 Präventionsfachkraft und einer pädagogischen Honorarkraft im Klassenverband
  • aktive Mitarbeit der KlassenlehrerInnen zur Vor- und Nachbereitung
  • Methoden / didaktische Schwerpunkte:
    o    spielerischer Einstieg ins Thema
    o    Übungen in Klein- und Großgruppe (u. a. zur Selbstbehauptung)
    o    vertiefende Einzelarbeit mit Arbeitsblättern
    o    Gespräche in Klein- und Großgruppe
    o    Kurzfilm mit Auswertungsgespräch
    o    Rollenspiele
    o    Körperübungen
    o    Präventionslied
  • Reflexion:
    o    Rückmeldungen der Eltern
    o    Feedbackphasen mit SchülerInnen und LehrerInnen
    o    Auswertungsgespräche

Sonstiges

Zur sinnvollen Durchführung des Projektes werden benötigt:

  • 1 - 2 zusätzliche Räume (für Kleingruppen und Rollenspiele)
  • DVD-Spieler und Fernseher bzw. Laptop und Beamer
  • 1 größerer Raum für die letzte Einheit (Stationenspiel)

Deutscher Kinderschutzbund Münster e.V.

Präventive Kinderschutzarbeit und Beratungsstelle.

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Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards