8-15 Jahre
Kostenpflichtig
Mehrere Termine

ACHTUNG GRENZE!®

Ein Projekt für Kinder und Jugendliche zur Förderung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz zur Prävention von (sexueller) Gewalt

1.Team Frank Schuh, Dipl. Sozialpädagoge (FH) und Lisa Moßburger, Dipl. Sozialpädagogin (FH)
2.Team Andrea Leykauf, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Stefan Eichbauer, BA Sozialpädagoge (FH), Lilie Lossen, BA Sozialpädagogin (FH)
Zielgruppe Mädchen und Jungen in Schulen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
Gruppen / Klassengröße 20-30 Mädchen und Jungen (richtet sich je nach Klassengröße)
Altersgruppe 8-15 Jahre
Ort Nürnberg
Bundesland Bayern
Schulform Grundschule; alle weiterführenden Schulen, z.T. sonderpädagogische Schulen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
Jahrgang 3.-7. Klasse

Zeitrahmen gesamt

16 Stunden insgesamt

  • Fortbildung für Fachkräfte (3, 5 Std.)
  • Elternabend (1,5 Std.)
  • Workshop (12x45 min.)
  • Vorgespräch mit Klassenkraft (0,5 Std.)
  • Nachgespräch mit de Klassenlehrkraft (0,5 Std.)

Zeitrahmen Vorbereitungsphase

  • Vorgespräch mit der Klassenlehrkraft (ca. 0,5 Std.)

Zeitrahmen Durchführungsphase

  • Elternabend (1,5 Std.) 
  • Fortbildung für Fachkräfte (3,5 Std.) 
  • Workshop mit Mädchen und Jungen (in der Regel an zwei Schultagen mit jeweils 6 Schulstunden, flexible Gestaltung möglich) 

Zeitrahmen Auswertungsphase / Nachbereitung

  • Nachgespräch mit der Klassenlehrkraft (0,5 Std.) 

Kosten

Kosten und Tipps für Finanzierung auf Anfrage

 Übergeordnetes Ziel

  • ACHTUNG GRENZE!® hat sich zum Ziel gesetzt den unterschiedlichen Formen von Grenzverletzungen und Gewalt, die Kinder und Jugendliche in ihrem Alltag erleben können, vorbeugend entgegenzuwirken.
  • Förderung von Selbstbewusstsein und sozialer Kompetenz sowie die Stärkung der Persönlichkeit von Mädchen und Jungen.
  • Öffentlichkeitsarbeit und Aufhebung der Tabuisierung von sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen

 

Teilziele

Ziele für Kinder und Jugendliche:

  • Primärprävention: durch das Angebot soll die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die körperliche, psychische und sexuelle Gewalt erleben müssen, vermindert werden
  • Sekundärprävention: schnellere Aufdeckung und damit Beenden von Gewalt 
  • Wahrnehmen und Akzeptieren der Grenzen anderer Menschen 
  • Täterprävention
  • Grundlagenwissen über verschiedene Formen von Gewalt 
  • Wissen über Kinderrechte 
  • Handlungswissen: Wie kann ich mich in Gewaltsituationen verhalten? 

Ziele für Eltern/Erziehungsberechtigte 

  • Grundlagenwissen zum Thema sexuelle Gewalt
  • Rechtliche Grundlagen
  • Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt
  • Umsetzen vorbeugender Erziehung
  • Wissen über sinnvolle Regeln zum sicheren Umgang mit dem Internet
  • Informationen über Inhalte des Angebotes ACHTUNG GRENZE!®

 Ziele für Fachkräfte

  • Grundlagenwissen zum Thema sexuelle Gewalt
  • Informationen zu präventiven Möglichkeiten
  • Informationen zu Risikofaktoren sexueller Gewalt
  • Präventive strukturelle Bedingungen, Mindeststandards
  • Unterstützung beim Thema Selbstreflexion, Erkennen und Entwicklung einer Grundhaltung zum Thema (sexuelle) Gewalt 
  • Handlungsmöglichkeiten bei Verdacht auf sexuelle Gewalt
  • Informationen über Beratungsstellen, Hilfesysteme außerhalb der Organisation und Einrichtung

Inhalte/Präventionsschwerpunkte

Workshopinhalte

  • Modul 1: Grenzen wahrnehmen
  • Modul 2: Grenzen setzen und akzeptieren
  • Modul 3: Freundschaft, Liebe und Sexualität
  • Modul 4: Sicherheit mit neuen Medien
  • Modul 5: Aufklärung über sexuelle Gewalt - Schutz und Hilfe

 

 

Methoden/didaktische Schwerpunkte

Für den Workshop

  • interaktive Theaterpädagogik
  • Spielpädagogik
  • Rollenspiele
  • Gespräche
  • teilweise nach Geschlecht getrennte Arbeit
  • männliche und weibliche Mitarbeiter/innen
  • Sprechstunde

Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Nürnberg e.V.

Beratungsstelle, Projekte, Workshops und Weiterbildungen für Kinder/Jugendliche, Eltern und pädagogische Fachkräfte.

Zur Website

Qualität

Für die Inhalte und Qualität der Präventionsprojekte sind die jeweiligen Träger und Institutionen verantwortlich.

Berücksichtigen Sie bei der Auswahl eines Projektes folgende Qualitätsstandards